MgV 2024/06/08 Erfurt

Man kann sonst fast immer gleich anfangen: „Im Laufe des Freitagnachmittags trudeln die meisten Teilnehmer im Hotel ein (soweit stimmt das auch für Erfurt und nun passt es nicht) und treffen sich in der Bar, um gemeinsam zu essen und das eine oder andere Getränk zu sich zu nehmen. Dieses mal passte das zumindest auf uns nicht, denn wir waren schon um 17:00 Uhr, nach (zum Teil sehr) flotter Fahrt im Hotel und trafen so gut wie niemanden, jedenfalls nicht an der Bar. Also entscheiden wir uns sofort in die Stadt zu trammen, um dort nach Nilpferdfreunden zu suchen. Bei bestem Wetter gelingt dies nach kurzer Zeit, und wir treffen einige Freunde auf der Krämerbrücke, die uns den Tipp geben den Italiener Pavarotti am Fischmarkt aufzusuchen, um dort speisende Nilpferdfreunde mit unserer Gesellschaft zu erfreuen :-).
Wir bestellten gemeinsam unsere Gerichte, und schneller als in jeder Imbissbude wurden zunächst Nudelgerichte und mit dem nächsten Schwung die Pizza serviert. Ich hatte den Eindruck, dass alle zufrieden waren und so fuhren wir mit dem Auto (das trotz des geschlossenen Parkhauses wohl problemlos rauszufahren war) oder der Bahn zurück, um weitere Nilpferdfreunde zu treffen.

Als wir ankamen, saßen tatsächlich viele Nilpferdfreunde im Hotelrestaurant und probierten die verschiedenen Biersorten, andere Getränke und speisten mehr oder weniger zufrieden. Alles in allem, gute Stimmung, schöne Begrüßungen zum Wiedersehen und dann auch angeregte Gespräche.

Von der Fahrt doch etwas müde gingen wir gegen halb elf ins gute, neue, große (der Fernseher war so weit weg, dass ich meine Brille anziehen musste) Zimmer. Der Schlaf war in der ersten Nacht wie immer im neuen Bett schlechter als sonst und so waren wir früh beim samstäglichen Frühstück. Das Frühstück bot soweit alles, was man braucht, wie man hörte war der Butterautomat sehr interessant.

10:20 Uhr war klar angesagt, denn 10:19 Uhr fuhr die Bahn ab Rieth, der Bahnstation, die innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen war. In Fünfergruppen fuhren wir mit der Gruppenkarte in die Stadt zum Domplatz. Allerbestes Wetter war von Annika bestellt und auch prompt geliefert worden, perfektes Timing, Nilpferdfreunde scheinen ja doch reisende Engel zu sein.

Am Domplatz wurden wir nach ein paar Minuten von einer eigenen Straßenbahn abgeholt, eine Stadtrundfahrt per Bahn erwartete uns, ein schönes Erlebnis. Unser Fahrer hat sich nicht verfahren, zum Glück hatte er auch Werkzeug dabei, um falsch eingestellte Weichen von Hand umzustellen, sonst wären wir wahrscheinlich im Depot gelandet, was sicherlich auch interessant gewesen wäre, aber eben nicht für alle.

Erfurt zeigte sich von der besten Seite, es gab viel zu entdecken, die Stadtführung war prima, Wetter gut, wir hatten den ganzen Nachmittag für uns, erst um 17:00 Uhr gab es den ersten Termin, die Dreharbeiten des MDR zu unserer Mitgliederversammlung. So gut wie alle teilnehmenden Nilpferdfreunde hatten es zu dem Programmpunkt geschafft, der Kameramann hatte sichtlich Spaß bei den Dreharbeiten, mal sehen ob wir hier die Aufnahmen demnächst zeigen können. Im Zuge der Dreharbeiten, wurde der Programmpunkt „Ordensverleihung“ vorgezogen. Annika, die Organisatorin des Treffens wurde mit dem Orden überrascht, ich glaube sie hat sich sehr gefreut. Die MDR Sendung soll am Montag, 10.06.2024 ab 16:00 Uhr laufen, wir sind gespannt. (Zu sehen in unserer Videosammlung!)

Nachdem wir mit professioneller Hilfe (Fernsehen) das Gruppenfoto aufgenommen hatten, begann um 18:11 Uhr dann der eigentliche Höhepunkt des Wochenendes, nein, nicht die INT, sondern die Mitgliederversammlung. Gewohnt routiniert wurde die Versammlung durchgezogen, der alte Vorstand wurde runderneuert, so dass er wieder einige Zeit durchhalten wird. Dennoch kamen von Inga auch nachdenkliche Hinweise, was mit der Kasse passiert, wenn der Club mal aufgelöst werden muss, nämlich dass unser Clubvermögen dem Zoo Köln gespendet wird.
Sicherlich ist auch das eine gute Sache, aber die Anwesenden wünschen sich natürlich, dass der Club weiterhin und noch lange besteht, also muss es irgendwann (vielleicht nicht nächstes oder übernächstes Jahr, aber doch eben irgendwann) einen neuen Vorstand geben. Macht Euch bitte Gedanken.

Die weitere Sitzung lief mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Neuwahl des alten Vorstandes gewohnt schnell, verständlich, alle wollten ans Buffet und sich dem gemütlichen Teil des Abends zuwenden.

Wir speisten dann wirklich gut mit Rote Beete Gnocci, Mandelbällchen, Brokkoli und Blumenkohl, vegetarischen Knusperstückchen, Ochsenbäckchen (waren schon eher Backen), Lachs, Rippchen, Salaten und später leider zu wenig Nachtisch. Die Qualität des Essens war aber gut und mit Eis und nachgelieferten süßen Stückchen wurde auch die Nachtischlücke geschlossen.

Der Abend hatte aber viele auch geschlaucht, so dass sich die Reihen kurz nach zehn begannen zu lichten und auch wir zollten Bier, Wärme, frischer Luft, gutem Essen Tribut und gingen gegen halb elf aufs Zimmer, um schnell zu schlafen.

Am nächsten Morgen wurde sich während des Frühstücks wie immer verabschiedet und die Nilpferdfreunde verstreuten sich über Deutschland, Holland und der Schweiz. Den einen oder anderen haben wir auf der Autobahn dann wiedergesehen und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr im Köln-Bonner Raum zum 40. Jubiläum.

Bis dahin Euer Axel.

(Der Artikel wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch ändern, Fehlerkorrektur, Bildergänzung)