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MgV 2004/05/22 Wuppertal

Mitgliederversammlung 2004 in Wuppertal

Am Freitagabend begann der mehr oder weniger offizielle erste Tag der Mitgliederversammlung 2004 mit einem Treffen der bereits angereisten Nilpferdfreunde in der Bar des Hotels Mercure (im Wuppertaler Volksmund Merkur, wie mir berichtet wurde).
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Später taten sich die Nilpferdfreunde in diversen Lokalitäten zum Abendessen in kleineren Gruppen zusammen. Wir gingen, von einem Aperitivgutschein angelockt, zum nahegelegenen Italiener. Leider stellte sich heraus, dass der Gutschein lediglich zum Verzehr eines undefinierbaren Mixes aus Campari (wohl mehr für die Farbe denn für den Geschmack) und Sprite berechtigte. So waren wir dann positiv überrascht, dass das Essen ziemlich gut war. Wir ließen uns also die Laune nicht von zu warmem Bier oder eher billigem Frascati vermiesen und verbrachten einen schönen Abend. Nach dem Essen trafen wir uns noch mit den anderen Nilpferdfreunden in der Hotelbar. Leider mußten Susanne, Jan und ich das Hotel bald verlassen, so dass ich leider nichts vom Fortgang des sicherlich noch sehr schönen Abends zu berichten weiß.

Am Samstag begann der offizielle Teil des Tages um 12 Uhr mit dem Treffen im Hotel. Von dort aus ging es zur nahegelgenen Schwebebahnstation, um von dort mit ebendieser zur Endhaltestelle in Vohwinkel zu fahren. Dort wartete man auf die Ankunft des für uns reservierten Sonderwagens der Wuppertaler Schwebebahn. DCP_3341
Nach gut 20 Minuten ging es los. Wir wurden von einer freundlichen, gutgelaunten, ständig mit den Tücken der Technik kämpfenden Stadtführerin in die Geheimnisse der Stadt Wuppertal und der Schwebebahn eingeführt. Als Beispiel möchte ich nur die Erklärung des Spruches “Über die Wupper gehen” nennen, der daher rührt, dass das Landgericht in Wuppertal auf einer Insel liegt und derjenige, der dahin gehen mußte, um Konkurs anzumelden, mußte also zwangsläufig “über die Wupper gehen”. Selbstverständlich wurden die Stadtführerin und ein Vertreter der Wuppertaler Stadtwerke von unserem Vorsitzenden in bewährter Manier geehrt.
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Nachdem wir in Oberbarmen, um, unter der Schwebebahn her, auf die andere Seite zu kommen, aussteigen und wieder einige Minuten auf unseren Sonderzug warten mußten, fuhren wir wieder retour, um an der Haltestelle Zoo auszusteigen, um ebendiesen zu besuchen. Wir sahen an der Haltestelle den Kaiserwagen, der recht gemütlich aussah. Einen Vorschlag für die Lackierung eines moderneren Wagen möchte ich noch vorschlagen, vielleicht suchen die Stadtwerke ja noch orginellen Designs:    schwebebahnCdN
Der Besuch des Zoos begann nach diversen Durchzählversuchen die durch ein rigoroses “Keiner rührt sich mehr von der Stelle” unserer unersetzbaren Frau Vorsitzenden zum Erfolg geführt werden konnten. Der Zooführer hatte trotz unseres zu frühen Erscheinens auch sofort Zeit und begann seinen interessanten Vortrag über Nilpferde im ehemaligen Nilpferdhaus des Wuppertaler Zoos. Leider hat der Zoo keine Nilpferde mehr. Der schön angelegte Zoo in Wuppertal ist einen Besuch wert. Meines Erachtens zu nennen ist in jedem Falle die Elefantenanlage aber auch das Affenhaus. Gegen 17 Uhr war der Zoobesuch dann zu Ende und fast alle trafen sich am Ausgang, um gemeinsam zum Hotel zurück zu “schweben”.

Um 18 Uhr wurde im Hotel gegessen. Das Mercure hatte ein kleine, aber feine Speisekarte zusammengestellt, die für jeden etwas bot. Ich fand es angemessen preiswert und sehr lecker. Gegenteile Äusserungen sind mir nicht zu Ohren gekommen. Nach dem Essen wurden Nilpferde ausgepackt, um diese zu tauschen, zu verkaufen oder auch zu verschenken.
Zwischendurch gab es auch noch eine Mitgliederversammlung, die Uli in gewohnt humorvoller Art und Weise sicher über die Bühne brachte.
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Der Kassenbericht wurde vorgetragen, die mitgekommenen Kinder wurden beschenkt (Vielen Dank dafür!, die Kissen wurden bereits in der ersten Nacht mit ins Bett genommen!!!)
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Danach übernahm Dieter in humorvoller Weise die Entlastung des Vorstandes und die Wiederwahl der gerade entlasteten Kassiererin Elisabeth, der zweiten Vorsitzenden Gabi und dem Vorsitzenden Uli. Irgendwie waren bei der souveränen Durchführung der Wahl keine Gegenstimmen möglich. Warum auch?
Am Ende wurde auch noch der ORDEN HIPPODIPLOMATICUS verliehen. Der Preisträger wurde völlig überrascht und stammelte einige Dankesworte. Nochmals Vielen Dank, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ein Foto wird in den nächsten Tagen nachgereicht, ich konnte leider keins machen…..  :-))))

Der Abend ging für uns viel zu schnell zu Ende, da wir unsere Kinder dann doch mal ins Bett bringen mußten. Ich nehme an es wurde noch das eine oder andere öbergärige Getränk getrunken, und dass Ihr Alle noch eine Menge Spaß hattet!!!

Ich freue mich schon auf das kommende Jahr zum 20 jährigen in Berlin!!!

(Axel Saeger)